↑ Nach oben
PRÄ|POSITION

PRÄSENZ

Oktober 2020    S. Fischer Verlag
#12 Neue Rundschau: Marlene Streeruwitz.

Eine freie Bühne für das moderne Leben schlagen wir auf. Im Mittelpunkt unserer Bestrebungen soll die Kunst stehen; die neue Kunst, die die Wirklichkeit anschaut und das gegenwärtige Dasein.


So begann 1890 die Neue Rundschau, damals noch unter anderem Namen, ihren Lebensweg. Heute, im Herbst 2020, erscheint sie immer noch analog im S. Fischer Verlag und widmet sich einer Autorin, die wir ganz besonders umarmt wissen wollen: Marlene Streeruwitz.


Wir freuen uns sehr, dass unser großes Gespräch aus dem Sommer 2019 dieser Ausgabe zu ihrem siebzigsten Geburtstag einen Rahmen gibt.


»Marlene Streeruwitz‘ erster Roman Verführungen. wurde 1996 von der Presse als ›literarischer Glücksfall‹ (NZZ) begrüßt. Seitdem hat die Autorin ein ebenso vielseitiges wie vielschichtiges Werk vorgelegt: Sie schrieb Theaterstücke, Hörspiele und Romane, sie führte Regie, stand als Schauspielerin vor der Kamera, hielt Vorlesungen und verfasste zahlreiche Essays. Ihre künstlerische Arbeit ist von derselben analytischen Kraft geprägt wie ihre politischen, feministischen und zeitkritischen Stellungnahmen. Dieses Heft versammelt neben Originalbeiträgen von Marlene Streeruwitz ein ausführliches Interview und Texte von Wegbegleiter*innen.«


Die Neue Rundschau wird herausgegeben von Hans-Jürgen Balmes, Jörg Bong, Alexander Roesler und Oliver Vogel.

September 2020    Kreatives Unternehmertum x PRÄ|POSITION
#11 Gesellschaft Eine Insel


Texte von Holm-Uwe Burgemann und Konstantin Schönfelder entstanden anlässlich ihrer Einladung zum IV. KU Kongress »Resonanz, fähig?« am 5. und 6. Juni 2019 auf dem Hammerhof, Neuselingsbach.


»Selbst das bescheidenste Buch ist Anwältin für eine andere Wirklichkeit.«

90 × 150 mm, 124 Seiten

80 g/m² Holmen TRND

115 g/m² OKASTAR glänzend

Schriften: Lausanne, Suisse Works

Gestaltung / Satz: (Studio) Daniel Zenker

Kreatives Unternehmertum, München 2020

ISBN 978-3-00-066035-1

Dieser Text war keine Auftragsarbeit.

Die Autoren schrieben pro bono.


Bei Interesse an diesem Büchlein schreiben Sie bitte an info@praeposition.com. Wir antworten rasch.

April 2020    Andere über PRÄ|POSITION
#10 In selten trauter Einigkeit


Schöne Worte zu unseren Inhalten und unserem TEXT im Ganzen hat uns der Alfred-Kerr-Preis­träger Gregor Dotzauer (Tages­spiegel) ins Internet geschrieben: »Dieses Sangliche, manchmal fast Märchen­hafte mit einer unge­wöhnlichen Sensibili­tät für alles Physische mit einem hohen Ab­strak­tions­vermögen zu vereinen gelingt hier überzeugend. ›Prä|Position‹ glänzt aber auch durch die luftige, groß­zügige Gestaltung: Print­tugenden und digitale Möglich­keiten in selten trauter Einigkeit.« Darüber freuen wir uns sehr.

Zum ganzen Artikel »

18. Januar 2020    Universität Leipzig
#9 Kritik üben. Theorien, Formen und Aufgaben der Literaturkritik
Literatur ist die wichtigste Sache von der Welt, und sie ist entbehrlich deshalb, weil die wesent­lichen Institu­tionen der Gesell­schaft nicht auf Literatur oder literarischen Ideen basieren, sondern weil sie ohne diese voll­kommen können. Die Welt kann ohne Trans­zendenz. (Roger Willemsen)


PRÄ|POSITION folgte einer Einladung an die Universität Leipzig zur Veran­staltung »Kritik üben. Theorien, For­men und Auf­gaben der Literatur­kritik«. Konstantin Schönfelder sprach über präpositionale Literaturen, außer-analoge Kritik­formen und text­kriti­sches Schreiben.

11. Dezember 2019    Literarisches Kolloquium Berlin & Deutschlandfunk
#8 Studio LCB: Marlene Streeruwitz »Die Krisen der Gegenwart«
Eva Birkenstock / Maike Albath / Marlene Streeruwitz / Holm-Uwe Burgemann

Kann man den Krisen der Gegen
­wart mit Romanen auf die Schliche kommen? Marlene Streeruwitz gelingt es. Die öster­reichische Schrift­stellerin, die Anfang der 1990er Jahre mit Theater­stücken bekannt wurde, nimmt in ihrem umfang­reichen Werk immer wieder weib­liche Überlebens­strategien in den Blick. »Flammenwand« (S. Fischer, 2019) heißt ihr jüngster Roman, der im Frühjahr 2018 in Stockholm beginnt und von einer Frau namens Adele handelt. Diese Adele beobachtet eines Tages ihren Geliebten Gustav, wie er das Haus verlässt. Als sie ihm unbe­merkt folgt, fällt ihr ein Wort ein, das ihre Lage charakterisiert: „gelack­meiert“. Eine Grat­wanderung zwischen zorniger Befreiung und Selbst­verlust nimmt ihren Lauf. Seit ihrem Prosa-Debüt von 1996 erfindet Marlene Streeruwitz gealterte Bond-Girls, fragile Lehrerinnen, zähe PR-Expertinnen und kühle Security-Frauen, die sich der An­passung ver­wei­gern, stoisch ihren All­tag durch­stehen und die subtilen patri­ar­chalen Macht­systeme aufdecken.


Wie dies gelingt, diskutierte Marlene Streeruwitz mit der Kunst­historikerin und Ethnologin Eva Birkenstock, Leiterin des Kunst­vereins Düsseldorf — und Holm-Uwe Burgemann. Die zwei­stündige Veran­staltung wurde vom Deutschlandfunk aufgezeichnet. Das Sende­datum war der 28. Dezember 2019, um 20.05 Uhr.

Mehr Informationen auf der Seite des LCB »

Juni 2019    Tropen Verlag
#7 Tropen-Trailer
existieren ist wie trinken ohne durst. (Annie Ernaux)


Holm-Uwe Burgemann und Konstantin Schönfelder haben einen kleinen Trailer für den Tropen Verlag produziert. In einer Kreuz­berger Bus­halte­stelle haben sie dazu im Anschluss an die Read Parade 2019 mit Tom Kraushaar, Wolfram Eilenberger, Juliane Noßack, Thomas Palzer, Simon Strauß und Karin Graf gesprochen.

Mai 2019    Andere über PRÄ|POSITION
#6 Zeitschrift(?) des Monats


»Mit der Gründung von Literatur­zeitschriften ist immer auch ein Akt der Selbst­erhöhung verbunden – in prominent gewordenen Fällen auch ein Manifest des ästhetischen Größen­wahns«, schreibt der Alfred-Kerr-Preisträger Michael Braun in seiner Internet-Kolumne für das Signaturen Magazin. Wir sehen darin das Kompliment und freuen uns sehr.

Zum ganzen Artikel »

April 2019    deBALIE, Amsterdam
#5 Arbeit an Europa

Wenn ich nicht gehe, kann der Gedanke des Gehens nicht vorübergehend sein.
(Kurt Drawert)


Diesen Trailer paneuropäischen Sprechens haben wir für die Amsterdam-Ausgabe von Arbeit an Europa (in Kooperation mit dem dortigen Goethe-Institut und deBALIE) pro­duziert. Entlang von Begriffen wie »Imagi­nation«, »Polarity« oder »Contin­gency« arbeiten Kiza Magendane, Tamar de Waal, Simon Strauß, Anne-Marjin Epker, Tom Müller, Laurens Dassen, Katie Digan und Bastian Rijpkema.

März 2019    Château d’Orion, Südfrankreich
#4 Résistance-Residency


PRÄ|POSITION wurde zur ein­mona­tigen Résistance-Residency auf das Château d’Orion einge­laden. Holm-Uwe Burgemann und Konstantin Schönfelder erar­beiteten in der Abge­schieden­heit des französischen Béarn ein neues Programm für die Insze­nierung von Gegenwarts­texten. Unter dem Titel »Texturen der Gegen­wart« werden wir das Projekt fortan profilieren.

Château d'Orion nördlich der Pyrenäen
März 2019    Frankfurt am Main
#3 Fokus Lyrik

Wer Mensch sagt, sagt Gesellschaft; und wer Gesellschaft sagt, sagt Sprache.
(Monika Rinck mit einer Variation von Claude Lévi-Strauss)


Eingeladen zum Zeit­schriften-Round­table diskutierte Holm-Uwe Burgemann zu den Perspektiven des Non-Profit-Publishing im analogen (und ein ganz klein wenig auch im digitalen) Raum. Die »Frankfurter Positionen zur Lage und Zukunft der Lyrik«, die als Ergebnis aller Round­tables veröffent­licht wurden, finden sich hier.

November/Dezember 2018    Heidelberg
#2 Das Kon-temporäre der Literatur

To perceive, in the darkness of the present, this light that strives to reach us but cannot – this is what it means to be contemporary.
(Giorgio Agamben)


Ausgehend von unseren Gedanken zum Begriff »Gegen­warts­literatur« hielt Holm-Uwe Burgemann den Eröffnungs­vortrag (»Das Kon-temporäre der Literatur«) der stu­dentisch-organi­sierten Heidel­berger Phi­lo­sophie- und Literatur­konferenz und gab anschließend einen Work­shop zum Spre­chen mit dem politischen Anderen.

In der Hand das Gründungswerk: Roger Willemsens Figuren der Willkür
Juli 2018    Château d’Orion, Südfrankreich
#1 Schriftsteller ohne Sprache

Das Zimmer ist leer, das ist seine Haupt
­eigenschaft. (Maurice Blanchot)


Gemeinsam mit dem Berliner Schrift­steller Senthuran Varatharajah (Vor der Zunahme der Zeichen, S. Fischer 2016) sprachen die 12 Teil­neh­mer:innen der »Denkwoche« eine Woche lang über Anfang und Ende von Sprache, den Raum der Sprache, die Iden­tität durch Sprache und den politischen Gebrauch und Miss­brauch von Sprache in der jüngsten Geschichte. Holm-Uwe Burgemann und Konstantin Schönfelder moderier­ten dieses Gespräch. Die Denk­woche war der Pilot eines außer-akade­mischen Gesprächs­formats, das eine kriti­sche Retro­spektive der Gegen­wart ab­seits von Gesell­schaft möglich machen soll. Sie war das erste gemeinsame Projekt mit der Denk­agentur Château d’Orion.

Die Teilnehmer:innen