Kon­stan­tin Schön­fel­der. Er lebt mit Robert Musil, John Ber­ger und Roland Barthes. Namen, die ihm so wich­tig sind, dass er sie gern an sei­ner Statt vor­stellt. Kon­stan­tin ist ein und kein Jour­na­list und des­halb bei Prä|Position zuhause. Studiert/e in Leip­zig und Washing­ton, DC. (Mit­grün­der von Prä|Position)

Holm-Uwe Bur­ge­mann. Ist auf der Suche nach sei­ner dif­férance, sei­ner Dif­feränz. Ihm ist noch nicht klar, warum hier und warum über­haupt. Klar ist, dass etwas fehlt: Aner­ken­nung für die uner­kann­ten For­men des Schrei­bens, das weiße Blatt, die ver­kann­ten Auto­ren. Studiert/e in Leip­zig und Oxford. (Mit­grün­der von Prä|Position)

Eva Mor­lang. Eva ist Opti­mis­tin. Offen, unvor­ein­ge­nom­men und wert­schät­zend will sie auf Augen­höhe mit Ande­ren an Tex­ten fei­len. Im Hör­funk und ver­schie­dens­ten neue­ren Medien wur­zelnd, weiß sie, was zählt und oft fehlt: Zeit. Zum unschlüs­sig sein, zum dar­über schla­fen, zum ruhen las­sen. Lebt und stu­diert in Leip­zig.

Simon Böhm. Auf dem Land und im Dorf auf­ge­wach­sen steht er von Beginn an in inni­ger Bezie­hung zur Natur: Zunächst als Erde-essender ›glo­ana Bua‹ im Blu­men­beet, spä­ter bei weit­läu­fi­gen Wald­spa­zier­gän­gen mit Hund Jus­tus. Probte die Kampf­sze­nen sei­ner ers­ten Science-Fiction-Kurzgeschichte als Sie­ben­jäh­ri­ger mit Stock und Schwert auf hei­mi­schen Wie­sen. Wurde dabei regel­mä­ßig von wüten­den Bau­ern ver­jagt. Hat sich trotz­dem nicht vom Geschich­ten­er­zäh­len abbrin­gen las­sen. Stu­diert und schreibt mitt­ler­weile im größ­ten Dorf Bay­erns, in Mün­chen.

Marc Bädorf. Ver­liert ungern Worte über sich. Jedem, der Marc ken­nen­lernt, fällt etwas ande­res an ihm auf. Des­halb täuscht der Name, der diese Behaup­tun­gen in einer Per­son zu ver­bin­den scheint. So auch die­ser Vier­zei­ler. Seine Repor­tage »Wo jeder sei­nen Namen kennt« (F.A.S.) ist für den Henri-Nannen-Preis 2017 nomi­niert. Welt­weit auf der Suche nach Geschich­ten, vor allem aber zuhause im Rhein­land.

.Ein lite­ra­ri­scher Raum