veröffentlicht am 13. August 2016 von prpstn
in : kommentiert

Die Grenze in uns

Spuren räumlicher Verhinderung

»Ein Mensch verärgert durch eine Ratte, die er nicht
erreichen kann, brennt sein ganzes Haus nieder.«

– Paul Valéry –

›Was Grenzen machen‹ ist die Frage, die diesem Essay vorausgeht. ›Was Grenzen macht‹ ist ihr Anhängsel, durch das wir sie beantworten werden. Stellt man beides nebeneinander, zeigt sich, dass sie sich in mehr unterscheiden, als einem veränderten Prädikat. Berührt erstere die Funktion der Grenze, will letztere sie ursächlich begründen. Zweifelsohne ist die Grenze verstehbar, hat einen Grund; doch wissen wir wenig über ihre wahre Herkunft. Unser Grenzbild ist lückenhaft, verdeckt von Verlustängsten und überblendet von der vermeintlichen Notwendigkeit des Gegenwärtigen. »Die Würde der Grenze ist unantastbar« heißt es dort, wo Eigensucht die Errungenschaften eines ergrauten Europas unter Beifall übertönt. Sie ist das letzte Heiligtum einer erodierten Moderne, deren Existenzrecht auf ihren einstigen Marktplätzen von den einen ummauert und anderen eingerissen wird. Über Nacht wurde ihr Bestehen zur conditio sine qua non all jener, die sich im Anderen und dem, was es für uns bedeuten könnte, persönlich bedroht fühlen. In den flüchtig flimmernden Kinderaugen auf unseren Bildschirmen und ihrem Schicksal in unseren Timelines spiegelt sich, was wir überwunden geglaubt haben: Wir sind Menschen, die in ihrem Wunsch nach einer absoluten, grenzenlosen Freiheit auf Grenzen nicht verzichten werden.
Dieses Essay wird beschreiben, wie wir – von Grenzen umschlossen – die Fähigkeit verloren haben, an unseren Grenzen zu zweifeln. Die Grenze ist funktional, denn sie stillt unser tief verwurzeltes und zutiefst menschliches Verlangen nach Distanz; offenbart einen kaum verstandenen Bedarf nach Abstand, Exklusivität und Unantastbarkeit. Wir verstehen sie als unbedingt richtig, weil wir uns erst zwischen Grenzen unverhindert, frei fühlen. Unsere Abhängigkeit von ihnen und ihr Scheitern durch uns, zeichnet unsere Zeit. Korrekturen sind fällig.

I.

ZU HAUSE. Unsere vertrauteste Grenze erkennen wir in der Weite unseres Blickfeldes, wenn wir durch die Straßen der Großstadt gehen. Die Fassaden, Reklamen, Bäume, Plätze und vorrübergehenden Gerüste begrenzen unseren Blick und geben ihn frei, formen unseren Horizont. Alles, was zwischen uns ›hier‹ und dem ›dort‹ liegt, wo unser Blick unvermittelt abbricht, wirkt berührbar; alles jenseits davon im Augenblick unerreichbar. In den sich überschneidenden authentischen Perspektiven wird eine Stadt zum Ort der Begegnung. Unsere Städte verdichten Beziehungen, was meint, sie zwingen uns Nähe herzustellen, wo wir Abstand halten möchten. Nirgends sonst ist die Reibung zwischen Öffentlichem und Privaten so sichtbar, nirgends erscheint die Grenze so banal wie notwendig. In ihr verbildlicht sich die soziale Struktur einer Gesellschaft. In ihr sind wir Grenzgänger, die sich morgens in den Strom der Vorübergehenden stürzen und abends in eine Verborgenheit flüchten, die wir »zu Hause« nennen. Die Privatheit unserer Wohnungen ist heilig. Wir verteidigen sie. Sie ist der Raum über den wir ungeteilte Verfügungsmacht behaupten. In ihm können wir sein, was draußen undenkbar ist: für uns.
Siegfried Krakauer schreibt, die Architektur des urbanen Raumes sei entweder »absichtsvoll« oder »Produkt des Zufalls.«[1] Dahinter steht die Einsicht, das jenseits der wenigen bewusst verfassten Blaupausen Unzählige warten, von denen wir nichts wissen und die doch raumbildend wirken. Jene intuitiven, nicht hinterfragten, unterbewussten Absichten, die ein Distanzbedürfnis offenbaren, das sich in urbanen Grenzen – Mauern, Wänden, Türen, Fenstern, Zäunen – manifestiert.
Ein Wille zur Distanz, der erklärt, warum in den Niederlanden oft große Fenster zur Straße zeigen, den Blick nach drinnen auf die Familien gewähren und andernorts Vorhänge Fenster zeitweilig undurchsichtig machen.

Anders als die Mauer, die weder von den Blicken noch ihren Menschen ohne weiteres durchdringbar ist, ermöglicht uns das Fenster unser Verhältnis zur Außenwelt selbst festzulegen, unsere Sichtbarkeit öffentlich sichtbar zu regulieren. Denn jenseits gewollter Transparenz schwingt mit jedem Blick, den wir von der Straße draußen in eines der vielen, noch unverhangenen Fenster wagen, der Verdacht des Voyeurismus mit. Nicht allein, weil wir uns an der Nacktheit zweier sich begehrender Menschen ergötzen könnten, sondern weil wir ihnen blickend das Private genommen haben. Ungesehen, sehen wir sie. Unser Blick trifft, doch ist flüchtig, kaum wahrnehmbar, kaum beweisbar.
In dem Maße, in welchem wir bestrebt sind, uns von der Unmenge an potenziellen Betrachtern abzugrenzen, zeigt sich wie verwundbar wir sind und welche Distanz für uns erst Schutz bedeutet. Nur wenige Paare brauchen den fremden Blick. Für die Mehrzahl steht hinter dem Erwischt werden die Scham und nicht die Lust.
Der Fotograf Arne Svenson hat in Lower Manhattan festgehalten, was wir alle kennen: Menschen hinter ihren Fenstern, in ihren privaten Rückzugsräumen, abgegrenzt durch die kubistischen Formen zeitgenössischer Architektur – rätselhaft und weltvergessen, fern und nah, zart und theatralisch zugleich.[2] In seinen Bildern sehen wir die, die nicht die Augen des Betrachters spüren, sich anders – unsichtbar – verhalten.
Im urbanen Raum zeigt sich unser Distanzbedürfnis in der baulichen Grenze. Sie lässt uns entscheiden, wann wir sichtbar und wann berührbar sein möchten. Ihr Gegenstück ist die panoptische Welt, in der wir zu absoluter visueller Verfügbarkeit verurteilt sind. Ein Zustand, der uns zum Objekt verkehrt und die unfreiweillige Betrachtung normalisiert. Unsere Grenzen bewahren uns vor einem Schicksal als veröffentlichte Menschen.[3]

II.

GRENZCHARAKTER. Unsere ureigensten Lebensräume lassen uns verstehen, dass eine Grenze nicht natürlich ist. Das Gebirge, dass die Ebenen zerteilt und die Bäche, die das Tal adrig durchziehen, sind moralisch unbefleckt.
Die Grenzen, die wir hingegen setzen sind normativ. Das heißt: Sie exekutieren eine Norm, ein ordnendes Prinzip – transportieren eine bestimmte Vorstellung von Ordnung und Zugehörigkeit. Immer verläuft sie entlang der Menschen, deren Leben sie spalten soll; verkörpert Bruchstellen und bricht aufs Neue. Die Absichten hinter einer Grenze mögen moralisch integer sein oder auch nicht. Ihre wirkliche Qualität liegt stets in ihrer Gestalt. Oft wird sie in Schutzbegriffen vorgestellt. Dient der Securitization, der Versicherheitlichung, einer Gemeinschaft. Enthüllt latente Abneigungen. Und doch fällt es uns augenscheinlich schwer sie nicht auf weniges reduziert, sondern in ihrer Gänze zu denken.
Ihre Länge gilt am Fuße der Chinesischen oder entlang der ehemaligen Berliner Mauer als Merkmal von besonderem, meistens vor allem touristischem, Wert; doch verrät sie uns nicht mehr als die Fläche des durch sie eingeschlossenen Raumes. Das mag wichtig sein, ist aber nicht ausreichend. Weit bedeutender ist, wem sie Übertritt gewährt. Wer hat Zugang zu den Räumen, die sie einschließt? Wirkt sie exkludierend, erlaubt sie nur denen, die ihrer Norm genügen, Zutritt? Oder ist sie von symbolischer Natur und bürokratisiert lediglich die Anatomie ihrer Räume, zeigt an wo das eine aufhört und das nächste anfängt? In welchem Maße und mit welchen Mitteln leistet sie Abschreckung und verteidigt gewaltsam, was sie umschließt? Welchen Weg muss ein Mensch zurücklegen, um von der Spitze Marokkos die 14.400 Meter der Straße von Gibraltar nach Europa zu überqueren? Welche rechtlichen Bedingungen stellt die Grenze dort wo sie zum unmittelbaren Hindernis wird an ihre Grenzgänger? Wen müssen wir bezahlen, wie weit gehen, was aufgeben, um sie zu passieren?
Das Wesen einer Grenze, der Moment in dem sie fühlbar wird, ruht in der Distanz, die sie herstellt. Zunächst vorstellbar als ihre Tiefe (Dicke), den Grenzraum oder Grenzstreifen, den sie in in sich einschließt. Distanz, die für den Grenzgänger dann nur selten linear ist. Distanz im folgenden Sinne ist weit mehr als eine physische Größe. Sie ist der Aufwand, den die Grenze uns abverlangt und der uns nah erscheinen lässt, was schließlich unerreichbar ist.

Im Jahr 26 unseres geeinten Deutschlands haben auch wir verstanden, dass sich Entfernungen nicht für alle Menschen mit dem Kauf eines Flugtickets überbrücken lassen und nicht nur Geld, sondern zu oft auch Lebensmut fordern.
Mit der Grenze als Distanz verändert sich Freiheit. Liegt Freiheit gemeinhin in der Menge an potentiell realisierbaren Möglichkeiten und der Qualität ihrer Realisierung, erweitert unsere Anschauung als raumgebundene Menschen unser Verständnis von ihr. Folgen wir einem räumlichen Freiheitsbegriff, so zeigt sich Freiheit nicht nur in (I) der Menge an begehbaren Räumen und (II) der Qualität unseres Zugangs zu diesen, der zu überbrückenden Distanz[4], sondern maßgeblich in (III) unserer Macht zum Ausschluss anderer. I und II lassen uns Grenzen überschreiten. III ermöglicht es uns, andere am Überschreiten von Grenzen zu hindern. Was auf den ersten Blick unverständlich erscheinen mag, ist nur folgerichtig: Eine Reduktion von Freiheit auf die Merkmale I und II würde den Menschen auf eine Weise veröffentlichen, wie wir es im Alltag nicht wollen. Unsere Privatheit im urbanen Raum ist eine Metapher für eine besondere Souveränität, die wir nur in exklusiven Räume behaupten können. Dort können wir für uns sein, uns ungestört Bedürfnissen – auch unpopulären – hingeben, die wir anderswo nicht leben könnten. Diese besonderen Räume erweitern wie die von uns begehbaren allgemeineren Räume das Feld unserer Möglichkeiten – und demnach auch unsere Freiheit.
Doch jeder Raumgewinn kann dann auch bedeuten, dass andere ihre Räume in unserem Freiheitsdrang aufgeben müssen. Wir sagen: »Unsere Freiheit ist die Freiheit der Anderen.« Und meinen: Exklusive Räume verlieren ihren Wert, sobald andere sie ungefragt betreten können. Freiheit unterliegt sodann einer Dialektik aus Raumnahme und -aufgabe, die im Erleben von Migration und Siedlungsbau, Segregation und Gentrifizierung, Alltagsrassismus und nachbarschaftlichen Zaunstreitigkeiten für uns leicht vorstellbar und am Ende lebenswirklich ist.
Auf diese Weise werden neue Grenzen etabliert, alte aktualisiert oder verworfen. Unsere Gesellschaften haben Grenzcharakter. Unsere Fähigkeit, Räume zu gestalten, verweist auf eine zerteilte Welt, in der die Grenzen, die wir setzen, Freiheit erhöhen und begrenzen; je nachdem, auf welcher Seite des Zaunes wir stehen und über welche Räume wir sprechen. So glauben wir.

III.

VERHINDERTE FREIE. Es scheint, mit der Rede von unserem Verlangen nach Abstand sei beantwortet, was Grenzen macht. Doch haben wir nicht nur den Fokus verschoben? Unser Augenmerk auf etwas Allgemeineres gelegt; haben urbane Gefühlswelten umgegraben, um der Grenzen Wurzeln zu sehen? Ohne dann zu wissen, ob denn dies allein es ist, was sie wachsen lässt? In Platons Nomoi geht Sicherheit dem Glück und den höheren Tugenden des Menschen voraus. Anderes glaubt der florentinische Staatsphilosoph Niccolò Machiavelli, der mahnt, dass Festungen letztendlich »viel eher schädlich als nützlich« für uns seien.[5] Wem gilt es zu folgen? Beiden müssen wir folgen, denn neben dem rationalen Streben das Andere auszuschließen sitzt eine andere Sorge tief im Unterbewusstsein des Menschen.
In den Überresten der Moderne zeigen sich ungekannte Anspruchshaltungen. Mitmenschen zwischen wachsenden Städten und der Idylle des Vergangenen fürchten sich vor dem, was das noch junge Jahrhundert mit sich bringen könnte. Sie erleben die Internationalisierung ihres Lebensraums, fürchten, einem globalen E pluribus unum zum Opfer zu fallen, in dem die Vielen bedeutsamer werden und die Wenigen – die sie sind – den Halt verlieren. Überall auf der Welt wähnen sie ihr ganz persönliches Diminuendo, das ihre verzweifelten Stimmen erst dämpft und schließlich verklingen lässt.
Sie sehen sich in eine seelische Diaspora gedrängt (und drängen andere nicht minder); verkörpern den Homo Munitus, den sich verschanzenden Menschen, der an die Grenze als seinen wesentlichen Fluchtpunkt glaubt.[6] »Don’t build fences around your settlement«, warnte der ehemalige israelische Premier Ariel Sharon seine Landsleute, »place the fences around the Palestinians«, rief er ihnen zu. Im Satz seines Nachfolgers Ehud Barak – »Israel is a villa in the jungle.« – zeigt sich warum: Der Eroberer des Dschungels glaubt, den Dschungel auszugrenzen. In Wahrheit erobert der Dschungel ihn. Die Grenze, die er in seiner Verwundbarkeit setzt, ist seine eigene.
Und gerade dort, wo Ordnungen wanken und Identitäten bedroht sind, weniges noch eindeutig ist,  möchte man in seinen Grenzen überdeutlich sein – hört die fundamentalistische Verlockung, hört sie gern und folgt ihr beizeiten.[7] Sie bieten uns, wonach wir uns am meisten sehnen: eine gute Erklärung. Die tröstende Fiktion, sicher zu sein.[8]

Doch für den, der an der Spitze Marokkos steht und seine Freiheit schon zu spüren glaubt, ist die Grenze eine Barriere, die er überwinden wird. Sie ändert seinen Weg, aber nicht den Wunsch ihn zu gehen. Mit denen, die gute Gründe haben, unsere Grenzen zu überschreiten, fürchten wir uns vor dem, was sie für uns bedeuten könnten: ein Risiko. Gerade das Fremde erscheint unfassbar. In seinem Angesicht sind unsere Grenzen nicht mehr als materialisierte Spekulation. Wir können die Gefahr, die sie in sich zu uns tragen, nicht kalkulieren, wissen nicht womit wir rechnen sollen. Da ist es nicht entscheidend, ob wir unsere Grenzen brauchen. Wir könnten.
Gerade weil wir begonnen haben, die moralische Gleichheit der Anderen zu verinnerlichen, wissen wir, zu was sie fähig sein könnten, weil auch wir es früher mal waren. Die Grenzen, die wir vor diesen sorgenvollen Hintergrund setzen, sind Palliativ und Prävention zugleich. Durch sie nehmen wir anderen, was andere uns nehmen könnten: eine Zukunft. Wir wollen das Denkbare fixieren, indem wir ihm seine Möglichkeiten nehmen. Vom Ungewissen getrieben erkennen wir in der Grenze den verloren geglaubten Horizont, der unsere bedrohliche Welt in ein beruhigendes Weltbild verkehrt, schreibt Heidegger.[9] »[J]edes lebendige kann nur innerhalb eines Horizontes gesund, stark und fruchtbar werden; ist es unvermögend, einen Horizont um sich zu ziehen..., innerhalb eines fremden den eigenen Blick einzuschließen; so siecht es matt oder überhastig zu zeitigem Untergang dahin«, schreibt Nietzsche.[10] Dass Horizonte täuschen können, verschweigt er wissentlich.
Wir leben in ständiger Gefahr, die Grenze zu fetischieren. Verteidigen sie unberechtigt als Garantie. Umgrenzt glauben wir uns frei, souverän, unantastbar und sind doch verhindert. Mechanismen der Abwehr richten sich gegen Impulse und affektive Angst; nie gegen bloße Ideen, bemerkt Anna Freud.[11] In der Angst pervertiert Freiheit und ist nicht länger ein positiver Begriff.

Die Grenze ist eine notwendige Bedingung freier Menschen, doch sie ist auch Resonanzraum für die Ängste all derer, die mit jeder Unwägbarkeit in ihren Leben eine weitere Grenze in ihren Köpfen ziehen. »Unsere Freiheit ist die Freiheit des Anderen«, sagen wir und glauben daran. Doch Freiheit wächst nur, wo wir Distanzen verkürzen, nachher mehr als vorher haben, weiter blicken, mehr leben dürfen, als wir einst konnten. Sie schwindet, wo Grenzen falschen Gründen gehorchen, Gemeinschaften, Menschen, auseinanderdriften lassen.

 


 

Referenzen

[1] Siegfried Krakauer. »Aus dem Fenster gesehen«. Straßen in Berlin und anderswo. Frankfurt am Main: Suhrkamp, [1964] 2009. S. 53.

[2] Arne Svenson. The Neighbours. New York: Julie Saul Gallery/D.A.P. Exclusive, 2014.

[3] Michél Foucault. Überwachen und Strafe. Die Geburt des Gefängnisses. Frankfurt am Main: Suhrkamp, [1976] 2008; Jeremy Bentham. The Panopticon Writings. Miran Bozovic (Hg.). London: Verso, 2010.

[4] Je geringer die totale Distanz, das heißt, je geringer der Aufwand, der nötig wäre, um alle begehbaren Räume Yn von einem beliebigen Punkt X aus zu begehen, desto größer die Freiheit.

[5] Platon. »Nomoi«. Sämtliche Werke 4: Timaios, Kritas, Minas, Nomoi. Ursula Wolf (Hg.). Reinbek: Rowolth, 1994; Niccolò Machiavelli. Discorsi. Staat und Politik. Frankfurt am Main: Insel-Verlag, 2000.

[6] Lat. »mūniō«: mauern, befestigen, verschanzen, schützen; ein Begriff nach Greg Eghigian. »Homo munitus«. In Paul Betts und Katherine Pence (Hg.). Socialist Modern. East German Everyday Culture and Poltics. Ann Arbor: University of Michigan Press, 2008. S. 10.

[7] Navid Kermani. Wer ist Wir? Deutschland und seine Muslime. München: C. H. Beck, 2009. S. 15.

[8] Wendy Brown. Walled States, Waning Sovereignity. New York: Zone Books, 2010.

[9] Martin Heidegger. »Bauen, Wohnen, Denken«. Vorträge und Aufsätze. Stuttgart: Klett-Cotta, 2004.

[10] Friedrich Nietzsche. »Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben«. Unzeitgemäße Betrachtungen in Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe in 15 Bänden. Giorgio Colli und Mazzino, Montinari (Hg.). Band 1.

[11] Anna Freud. Das Ich und die Abwehrmechanismen. Berlin: Fischer, 1984.


 

Titelbild: Die israelisch-ägyptische Grenze im Norden von Eliat. Photo: Indobi [minimal begradigt] | CC BY-SA 3.0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

.Ein literarischer Raum